
ChatGPT Literaturrecherche: Der ultimative Leitfaden für Studierende (2026)
In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie ChatGPT gezielt für die wissenschaftliche Literaturrecherche einsetzen – und wo die Grenzen liegen. Sie lernen erprobte Prompt-Vorlagen kennen, erhalten einen ehrlichen Praxis-Test mit Ergebnissen, vergleichen ChatGPT mit spezialisierten KI-Tools und erfahren, welche Regeln deutsche Hochschulen 2026 für die Quellenangabe von KI-generierten Inhalten vorsehen. Am Ende steht ein vollständiger Workflow, mit dem Sie ChatGPT verantwortungsvoll in Ihren Rechercheprozess integrieren können.
- Warum ChatGPT keine Suchmaschine ist — und warum das für die Literaturrecherche entscheidend ist
- ChatGPT für die Literaturrecherche nutzen — der 5-Schritte-Workflow
- Praxis-Test — Wie zuverlässig sind ChatGPT-Quellen wirklich?
- ChatGPT Quellen anzeigen — welche Methoden funktionieren?
- ChatGPT mit Quellen — Alternativen und spezialisierte KI-Tools im Vergleich
- Muss man ChatGPT als Quelle angeben? Die Regeln deutscher Hochschulen
- Kann ChatGPT nachgewiesen werden? Ein Wort zur KI-Erkennung
- Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist
- FAQ — Die 10 häufigsten Fragen zur ChatGPT Literaturrecherche
- Fazit — ChatGPT als Teil des Rechercheprozesses, nicht als Ersatz
Die Literaturrecherche mit ChatGPT gehört mittlerweile zum Alltag vieler Studierender. Ob Hausarbeit, Seminararbeit oder Bachelorarbeit — wer eine wissenschaftliche Arbeit verfasst, steht früher oder später vor der Frage, ob sich ChatGPT als Recherchewerkzeug eignet. Die Verlockung ist groß: Ein einziger Prompt, und das Sprachmodell liefert innerhalb von Sekunden eine Liste mit Quellen, Zusammenfassungen und thematischen Einordnungen. Doch wie zuverlässig sind diese Ergebnisse tatsächlich? Und wie lassen sich die bekannten Schwächen — allen voran halluzinierte Quellenangaben — systematisch umgehen?
Dieser Leitfaden richtet sich an alle, die ChatGPT für die Literaturrecherche nutzen möchten, ohne dabei die wissenschaftliche Sorgfalt zu opfern. Sie erfahren, welche Methoden funktionieren, welche Prompts zu besseren Ergebnissen führen und warum eine Kombination aus KI-Werkzeugen und klassischen Datenbanken der sicherste Weg zu einer fundierten Quellenarbeit ist. Dabei gilt: Wer seine Arbeit lieber vollständig von Experten erstellen lassen möchte — inklusive geprüfter Quellen und professioneller Formatierung — kann heute auch eine Hausarbeit schreiben lassen mit KI. Dienste wie KI Arbeit Schreiben Lassen kombinieren spezialisierte KI-Systeme mit wissenschaftlichen Datenbanken und manueller Qualitätsprüfung, sodass am Ende eine Arbeit mit ausschließlich realen, verifizierbaren Quellen entsteht.

Warum ChatGPT keine Suchmaschine ist — und warum das für die Literaturrecherche entscheidend ist
Um die Literaturrecherche ChatGPT richtig einzuordnen, muss zunächst ein weit verbreitetes Missverständnis ausgeräumt werden: ChatGPT ist kein Recherchetool im herkömmlichen Sinne. Es handelt sich um ein sogenanntes Large Language Model (LLM), dessen primäre Funktion darin besteht, auf Basis statistischer Wahrscheinlichkeiten das jeweils nächste Wort in einer Textsequenz vorherzusagen.
Wie ChatGPT Antworten generiert
Wenn Sie ChatGPT nach Literatur zu einem bestimmten Thema fragen, durchsucht das Modell keine Datenbank. Es greift nicht auf Google Scholar, PubMed oder JSTOR zu. Stattdessen rekonstruiert es aus seinen Trainingsdaten — einem umfangreichen Textkorpus aus dem Internet — eine Antwort, die plausibel klingt. Das bedeutet: Ein Buchtitel kann korrekt sein, wenn er häufig genug in den Trainingsdaten vorkam. Er kann aber ebenso gut eine Kombination aus realen Elementen sein, die so nie existiert hat.
Das Halluzinationsproblem bei Quellenangaben
Dieses Phänomen wird als „Halluzination“ bezeichnet. ChatGPT erfindet Autorennamen, die es nicht gibt, kombiniert reale Autoren mit fiktiven Titeln oder nennt Jahreszahlen, die nicht stimmen. Besonders bei deutschsprachiger Fachliteratur ist die Fehlerquote hoch, da diese in den Trainingsdaten deutlich schwächer repräsentiert ist als englischsprachige Publikationen.
Ein konkretes Beispiel: Bittet man ChatGPT um zehn deutschsprachige Fachbücher zum Thema „Medienwirkungsforschung“ ab 2018, liefert das Modell in der Regel eine Liste, die auf den ersten Blick überzeugend wirkt — mit Verlagen, Seitenzahlen und ISBN-ähnlichen Angaben. Eine Überprüfung in Bibliothekskatalogen (etwa dem KVK oder der Deutschen Nationalbibliothek) zeigt jedoch häufig, dass nur ein Bruchteil der genannten Titel tatsächlich existiert.
Browsing-Funktion und Deep Research — was sich geändert hat
Seit 2024 verfügt ChatGPT (in den Versionen Plus und Pro) über eine integrierte Browsing-Funktion, die das Modell befähigt, aktuelle Webseiten in Echtzeit zu durchsuchen. Darüber hinaus bietet die Funktion „Deep Research“ (verfügbar im Pro-Plan) die Möglichkeit, umfangreiche Rechercheaufträge durchzuführen und die Ergebnisse in einem strukturierten Bericht mit Quellenangaben zusammenzufassen.
Diese Funktionen stellen einen erheblichen Fortschritt dar. Dennoch ersetzen sie keine systematische Datenbankrecherche, da sie primär auf frei zugängliche Webinhalte zugreifen und nicht auf die Volltexte wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel hinter Paywalls.

ChatGPT für die Literaturrecherche nutzen — der 5-Schritte-Workflow
Die effektivste Methode, ChatGPT für die Literaturrecherche einzusetzen, besteht nicht darin, das Modell direkt nach Quellen zu fragen. Stattdessen empfiehlt sich ein strukturierter Workflow, bei dem ChatGPT als Assistent für bestimmte Teilaufgaben fungiert — während die eigentliche Quellensuche in wissenschaftlichen Datenbanken stattfindet.
Schritt 1 — Thema eingrenzen und Forschungsfrage schärfen
ChatGPT eignet sich hervorragend, um ein breites Thema in eine präzise Forschungsfrage zu überführen. Dabei hilft das Modell, relevante Teilaspekte zu identifizieren, die thematische Abgrenzung vorzunehmen und erste Hypothesen zu formulieren.
Prompt-Vorlage:
„Ich schreibe eine Bachelorarbeit im Fach [Fachbereich] zum Thema [Oberthema]. Hilf mir, das Thema einzugrenzen. Schlage fünf konkrete Forschungsfragen vor, die sich für eine Literaturarbeit im Umfang von 40 Seiten eignen. Berücksichtige den aktuellen Forschungsstand und nenne mögliche theoretische Rahmen.“
Schritt 2 — Suchbegriffe und Search Strings generieren
Einer der wertvollsten Einsatzbereiche von ChatGPT ist die Generierung von Suchbegriffen für Datenbankabfragen. Das Modell kann sowohl deutsche als auch englische Suchbegriffe vorschlagen, Synonyme identifizieren und komplexe Boolesche Suchstrings erstellen.
Prompt-Vorlage:
„Erstelle für die Forschungsfrage ‚[Ihre Frage]‘ einen Booleschen Suchstring für die Datenbank Google Scholar. Verwende AND, OR und Anführungszeichen. Erstelle eine deutsche und eine englische Version. Schlage zusätzlich fünf alternative Suchbegriffe je Sprache vor.“
Schritt 3 — Quellensuche in wissenschaftlichen Datenbanken durchführen
Mit den generierten Suchbegriffen erfolgt die eigentliche Recherche in etablierten wissenschaftlichen Datenbanken. Dieser Schritt sollte bewusst außerhalb von ChatGPT stattfinden, um die Qualität und Existenz der Quellen sicherzustellen.
Empfohlene Datenbanken für deutschsprachige Literatur: Google Scholar, DBIS (Datenbank-Infosystem), Deutsche Nationalbibliothek (DNB), FIS Bildung, GESIS, JSTOR, Web of Science und Scopus. Für die Suche nach Open-Access-Publikationen eignen sich BASE (Bielefeld Academic Search Engine) und DOAJ.
Schritt 4 — Gefundene Quellen mit ChatGPT analysieren
Nachdem die Quellen identifiziert und als PDF heruntergeladen wurden, kann ChatGPT erneut ins Spiel kommen — diesmal als Analysewerkzeug. Durch das Hochladen von PDF-Dateien (verfügbar in ChatGPT Plus/Pro) lässt sich das Modell gezielt auf den Inhalt der jeweiligen Quelle ansetzen.
Prompt-Vorlage:
„Lies das hochgeladene PDF und erstelle: 1) Eine Zusammenfassung in fünf Sätzen. 2) Die zentrale These der Autoren. 3) Die verwendete Methodik. 4) Drei Kernaussagen, die für meine Forschungsfrage ‚[Ihre Frage]‘ relevant sind. 5) Fünf weiterführende Quellen aus dem Literaturverzeichnis des Artikels, die ich ebenfalls lesen sollte.“
Schritt 5 — Ergebnisse systematisieren und Literaturverzeichnis erstellen
Im letzten Schritt unterstützt ChatGPT dabei, die gesammelten Quellen thematisch zu ordnen, eine Literaturmatrix zu erstellen und die Quellenangaben im gewünschten Zitierstil zu formatieren.
Prompt-Vorlage:
„Ich habe folgende Quellen zu meinem Thema gesammelt: [Liste]. Erstelle eine thematisch geordnete Literaturmatrix mit den Spalten: Autor/Jahr, Zentrale These, Methodik, Relevanz für meine Arbeit. Formatiere anschließend alle Quellenangaben nach APA 7.“

Praxis-Test — Wie zuverlässig sind ChatGPT-Quellen wirklich?
Wer die ChatGPT Literaturrecherche realistisch einschätzen möchte, kommt an einem konkreten Test nicht vorbei. Im Folgenden wird dokumentiert, wie ChatGPT auf eine typische Rechercheaufgabe reagiert — und wie viele der genannten Quellen einer Überprüfung standhalten.
Die Testaufgabe
ChatGPT (Modell GPT-4o, Stand April 2026) wurde mit folgendem Prompt konfrontiert:
„Nenne mir zehn wissenschaftliche Fachbücher oder Artikel auf Deutsch zum Thema ‚Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung‘, erschienen ab 2019. Gib jeweils Autor, Titel, Verlag/Zeitschrift und Erscheinungsjahr an.“
Die Ergebnisse
ChatGPT lieferte zehn Einträge mit vollständigen bibliografischen Angaben. Die Überprüfung erfolgte über den Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK), den Katalog der Deutschen Nationalbibliothek und Google Scholar.
Das Ergebnis bestätigte das bekannte Muster: Ein Teil der Quellen war vollständig korrekt und verifizierbar, ein weiterer Teil enthielt reale Autorennamen in Kombination mit leicht abgewandelten Titeln, und einige Einträge waren vollständig fiktiv — obwohl sie auf den ersten Blick authentisch wirkten. Dieses Ergebnis unterstreicht, warum eine manuelle Überprüfung jeder einzelnen ChatGPT-Quelle zwingend erforderlich ist.
Was das für die Praxis bedeutet
Das Ergebnis zeigt deutlich: Chat GPT Quellen sind nie als gegeben hinzunehmen. Selbst wenn ein Großteil der Angaben korrekt ist, reicht bereits eine einzige fiktive Quelle im Literaturverzeichnis einer Bachelorarbeit aus, um die Glaubwürdigkeit der gesamten Arbeit zu gefährden. Die Verwendung von ChatGPT als einziges Recherchewerkzeug ist daher nicht empfehlenswert.
ChatGPT Quellen anzeigen — welche Methoden funktionieren?
Eine der häufigsten Fragen lautet: Kann man sich ChatGPT Quellen anzeigen lassen? Die Antwort hängt davon ab, welche Version und welche Funktion verwendet wird.
Methode 1 — Direkte Aufforderung im Prompt
Die einfachste Methode besteht darin, ChatGPT explizit nach Quellen zu fragen. Dies kann durch einen Zusatz wie „Bitte mit Quellenangaben“ oder „Nenne die Originalquellen für jede Aussage“ geschehen. Das Modell wird versuchen, dieser Anweisung zu folgen — die Ergebnisse müssen jedoch stets überprüft werden, da das Risiko halluzinierter Quellen bestehen bleibt.
Methode 2 — Browsing-Funktion (ChatGPT Plus/Pro)
Mit aktivierter Browsing-Funktion durchsucht ChatGPT das aktuelle Internet und kann Aussagen mit klickbaren Links zu Originalquellen versehen. Diese Methode liefert in der Regel zuverlässigere Ergebnisse als die reine Generierung aus Trainingsdaten. Zu beachten ist allerdings, dass die Browsing-Funktion primär auf frei zugängliche Webinhalte zugreift.
Methode 3 — Deep Research (ChatGPT Pro)
Die Funktion „Deep Research“ stellt die derzeit umfassendste Recherchemöglichkeit innerhalb von ChatGPT dar. Das System führt eigenständig mehrstufige Suchanfragen durch, analysiert Dutzende von Webseiten und fasst die Ergebnisse in einem strukturierten Bericht zusammen — inklusive Fußnoten und Quellenverweisen. Für einen ausführlichen Praxis-Test dieser Funktion verweisen wir auf unseren separaten Artikel zur [ChatGPT Deep Research Literaturrecherche].
Methode 4 — PDF-Upload und gezielte Analyse
Eine besonders zuverlässige Methode besteht darin, ChatGPT nicht nach Quellen suchen zu lassen, sondern bereits gefundene Quellen als PDF hochzuladen und vom Modell analysieren zu lassen. Da ChatGPT in diesem Fall ausschließlich auf den Inhalt des hochgeladenen Dokuments zugreift, entfällt das Halluzinationsrisiko.
ChatGPT mit Quellen — Alternativen und spezialisierte KI-Tools im Vergleich
Wer ChatGPT mit Quellen für die wissenschaftliche Arbeit nutzen möchte, sollte wissen: Es existieren mittlerweile zahlreiche KI-Tools, die speziell für die akademische Recherche entwickelt wurden und von Haus aus mit verifizierbaren Quellenangaben arbeiten.
Vergleichstabelle — KI-Tools für die Literaturrecherche
| Tool | Hauptfunktion | Quellenqualität | Deutschsprachige Literatur | Preis (Stand 2026) |
|---|---|---|---|---|
| ChatGPT (Plus/Pro) | Assistent, Textanalyse, Browsing | Mittel (Halluzinationsrisiko) | Eingeschränkt | Ab 20 $/Monat |
| Perplexity AI | Suchmaschine mit KI-Antworten | Hoch (stets mit Quellenlinks) | Gut | Kostenlos / Pro ab 20 $/Monat |
| Elicit | Systematische Literaturrecherche | Sehr hoch (nur echte Papers) | Eingeschränkt (v. a. Englisch) | Kostenlos / Plus ab 10 $/Monat |
| Consensus | Wissenschaftliche Fragestellung → Antwort mit Studien | Sehr hoch | Eingeschränkt (v. a. Englisch) | Kostenlos / Premium verfügbar |
| Semantic Scholar | Akademische Suchmaschine | Sehr hoch | Mittel | Kostenlos |
| Research Rabbit | Literaturvernetzung und Mapping | Hoch | Mittel | Kostenlos |
| Connected Papers | Visuelle Darstellung von Zitationsnetzwerken | Hoch | Mittel | Kostenlos / Premium verfügbar |
| SciSpace | Literatursuche + Textanalyse | Hoch | Mittel | Kostenlos / Premium verfügbar |
| NotebookLM (Google) | Quellenanalyse und Zusammenfassung | Hoch (nur eigene Quellen) | Gut | Kostenlos |
| ⭐ KI Arbeit Schreiben Lassen | Professionelle KI-Literaturrecherche (Done-for-you) | Sehr hoch (100 % verifiziert, PDF-Bereitstellung) | Stark (Deutsch + Englisch) | Ab 30 € (Einmalzahlung) |
Welches Tool für welchen Zweck?
Für die Themeneingrenzung und Ideenfindung eignet sich ChatGPT am besten. Für die eigentliche Quellensuche sind Elicit, Consensus und Semantic Scholar überlegen, da sie ausschließlich auf verifizierte wissenschaftliche Datenbanken zugreifen. Für die Analyse bereits gefundener Quellen bieten ChatGPT (via PDF-Upload) und NotebookLM die stärksten Funktionen. Für die visuelle Exploration eines Forschungsfeldes sind Research Rabbit und Connected Papers die Werkzeuge der Wahl. Wer die gesamte Quellensuche delegieren möchte — inklusive Zugriff auf Paywall-Quellen und PDF-Bereitstellung —, kann die KI-Literaturrecherche von KI Arbeit Schreiben Lassen ab 30 € beauftragen.
Eine ausführliche Gegenüberstellung aller genannten Tools finden Sie in unserem separaten Artikel: [Die besten KI-Tools für die Literaturrecherche im Vergleich (2026)].

Muss man ChatGPT als Quelle angeben? Die Regeln deutscher Hochschulen
Eine der drängendsten Fragen im akademischen Kontext lautet: Muss man ChatGPT als Quelle angeben? Die kurze Antwort: In den allermeisten Fällen ja — zumindest als genutztes Hilfsmittel.
Die Grundregel
Wenn ChatGPT oder ein anderes KI-Tool maßgeblich am Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit beteiligt war, muss diese Nutzung transparent gemacht werden. Dies gilt unabhängig davon, ob Textpassagen wörtlich übernommen, sinngemäß paraphrasiert oder lediglich Ideen und Strukturen daraus abgeleitet wurden. Die meisten deutschen Hochschulen haben ihre Eigenständigkeitserklärungen mittlerweile um einen Passus zur KI-Nutzung erweitert.
Vier Szenarien im Überblick
Szenario 1 — ChatGPT als Ideengeber: Sie nutzen ChatGPT, um Ihr Thema einzugrenzen oder eine Gliederung zu erstellen, übernehmen aber keine konkreten Inhalte. In diesem Fall genügt in der Regel ein Hinweis im Methodenteil oder in der Eigenständigkeitserklärung.
Szenario 2 — ChatGPT für Textgenerierung: Sie lassen ChatGPT Textpassagen erstellen, die Sie in Ihre Arbeit übernehmen (auch in überarbeiteter Form). Hier ist eine vollständige Quellenangabe mit Prompt, Datum und Modellversion erforderlich.
Szenario 3 — ChatGPT für die Literaturrecherche: Sie nutzen ChatGPT, um Suchbegriffe zu generieren oder Quellen analysieren zu lassen. Eine Erwähnung im Methodenteil ist empfehlenswert, eine Einzelzitation jeder ChatGPT-Interaktion ist hingegen in der Regel nicht erforderlich.
Szenario 4 — ChatGPT als Forschungsgegenstand: Wenn Ihre Arbeit sich mit KI, Sprachmodellen oder digitaler Kommunikation befasst, ist ChatGPT eine Primärquelle und muss vollständig zitiert werden.
Für eine ausführliche Darstellung der Zitierregeln und aktuelle Hochschulrichtlinien verweisen wir auf unseren separaten Artikel: [Muss man ChatGPT als Quelle angeben?].
Kann ChatGPT nachgewiesen werden? Ein Wort zur KI-Erkennung
Viele Studierende fragen sich: Kann Chat GPT nachgewiesen werden? Die Antwort ist differenziert. Technisch existieren KI-Detektionstools wie GPTZero, Turnitin AI Detection und Originality.ai, die Textmuster analysieren und eine Wahrscheinlichkeit für KI-Generierung ausgeben. Allerdings liefern diese Tools keine rechtssicheren Beweise — sie können sowohl falsch-positive als auch falsch-negative Ergebnisse produzieren.
Dennoch wäre es unklug, sich auf diese Unschärfe zu verlassen. Erfahrene Dozierende erkennen KI-generierte Texte häufig anhand stilistischer Merkmale: eine auffällig gleichmäßige Textqualität ohne individuelle Stilbrüche, das Fehlen einer persönlichen wissenschaftlichen Perspektive und eine Tendenz zu generischen Formulierungen.
Der sicherste Ansatz bleibt daher die transparente Dokumentation der KI-Nutzung. Eine ausführliche Analyse der aktuellen Detektionsmethoden finden Sie in unserem Artikel: [Kann man ChatGPT nachweisen?].
Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist
Die Literaturrecherche ist ein zentraler Bestandteil jeder wissenschaftlichen Arbeit — und gleichzeitig einer der zeitaufwendigsten. ChatGPT kann diesen Prozess unterstützen, ersetzt jedoch weder die systematische Datenbankrecherche noch die kritische Bewertung der gefundenen Quellen.
Wer sich eine vollständig recherchierte Arbeit mit ausschließlich realen, verifizierbaren Quellen wünscht, findet bei KI Arbeit Schreiben Lassen eine spezialisierte Lösung. Der Service erstellt wissenschaftliche Arbeiten — von der Hausarbeit über die Seminararbeit bis hin zur Bachelorarbeit und Masterarbeit — mithilfe eines spezialisierten KI-Systems, das auf über 20 wissenschaftliche Datenbanken zugreift.
Wer keine vollständige Arbeit benötigt, sondern ausschließlich geprüfte Quellen zu einem bestimmten Thema, kann die KI-Literaturrecherche auch separat bestellen — ab 30 € für bis zu 20 Quellen. Das Ergebnis umfasst eine thematisch sortierte Quellenübersicht mit Zusammenfassungen, DOI-Links und vollständigen PDF-Dateien, bereitgestellt in unter vier Stunden.
Im Unterschied zu ChatGPT, das Quellen halluzinieren kann, verwendet KI Arbeit Schreiben Lassen ausschließlich reale, nachprüfbare Quellen und stellt diese als PDF-Dateien zur Verfügung. Jede Arbeit wird auf Plagiat und KI-Marker geprüft, und die entsprechenden Berichte gehören zum Lieferumfang. Der Preis liegt dabei bei 70 € für Arbeiten bis 20 Seiten, 100 € für Bachelorarbeiten bis 40 Seiten und 120 € für Masterarbeiten bis 80 Seiten — ein Bruchteil der üblichen Ghostwriting-Kosten. Die erste vollständige Version steht innerhalb von vier bis sechs Stunden bereit, und sämtliche Leistungen — Literaturrecherche, Gliederung, Formatierung, Zitierstil und Prüfberichte — sind im Preis enthalten.

FAQ — Die 10 häufigsten Fragen zur ChatGPT Literaturrecherche
Fazit — ChatGPT als Teil des Rechercheprozesses, nicht als Ersatz
Die Literaturrecherche mit ChatGPT bietet erhebliches Potenzial — vorausgesetzt, das Tool wird an den richtigen Stellen im Rechercheprozess eingesetzt. ChatGPT ist ein leistungsstarker Assistent für die Themeneingrenzung, die Generierung von Suchstrategien und die Analyse bereits verifizierter Quellen. Als alleinige Quelle für bibliografische Angaben ist es hingegen nicht geeignet.
Der in diesem Leitfaden vorgestellte 5-Schritte-Workflow ermöglicht es, die Stärken von ChatGPT systematisch zu nutzen und gleichzeitig die bekannten Schwächen — insbesondere das Halluzinationsrisiko — zu umgehen. Ergänzt durch spezialisierte KI-Tools wie Elicit, Consensus oder Research Rabbit entsteht ein modernes Recherchesystem, das die Effizienz erheblich steigert, ohne die wissenschaftliche Sorgfalt zu kompromittieren. Und wer die gesamte Quellensuche delegieren möchte, findet bei der KI-Literaturrecherche von KI Arbeit Schreiben Lassen eine professionelle Lösung ab 30 €.
Über die Autorin: Dr. Laura Steinbach ist Wissenschaftliche Leiterin bei KI Arbeit Schreiben Lassen. Sie promovierte im Bereich Schreibdidaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin und betreute über 400 Abschlussarbeiten als Zweitgutachterin.

