Plagiatsprüfung Bachelorarbeit 2026

Plagiatsprüfung Bachelorarbeit: die 5 besten Tools 2026 im Vergleich

Von |Veröffentlicht am: Juli 15th, 2026|

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche fünf Plagiatsprüfungs-Tools 2026 für eine Bachelorarbeit tatsächlich relevant sind, was sie kosten, wie groß ihre Datenbanken sind und ob sie KI-generierte Texte erkennen. Sie erhalten eine Vergleichstabelle mit Preisen pro Normseite, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Prüfung vor der Abgabe, eine Übersicht der Plagiatssoftware an deutschen Hochschulen und eine Erklärung, warum ein kombinierter Plagiats- und KI-Report 2026 unverzichtbar geworden ist.

Wer eine Bachelorarbeit schreiben lassen mit KI möchte oder einzelne Kapitel mithilfe von ChatGPT vorbereitet hat, steht 2026 vor einer doppelten Herausforderung: Die Arbeit muss sowohl die klassische Plagiatsprüfung als auch die zunehmend eingesetzte KI-Erkennung an Hochschulen bestehen. Mehr als 80 deutsche Universitäten nutzen inzwischen automatisierte Prüfsoftware — und die Konsequenzen bei einem positiven Befund reichen von einer Nachbesserungspflicht bis zur Exmatrikulation. Dieser Beitrag vergleicht die fünf relevantesten Plagiatsprüfungen für den deutschsprachigen Raum auf Basis aktueller Preise, Datenbankgrößen, Datenschutzstandards und KI-Erkennungsfähigkeiten und zeigt, welche Kombination Ihre Bachelorarbeit wirklich absichert.

Plagiatsprüfung Bachelorarbeit 2026 — Laptop mit Plagiatsbericht und gedruckte Bachelorarbeit auf einem Schreibtisch in einer Universitätsbibliothek

Warum eine Plagiatsprüfung vor der Abgabe unverzichtbar ist

Die Eigenständigkeitserklärung, die jeder Bachelorarbeit beiliegt, ist keine Formalität — sie ist eine eidesstattliche Versicherung im Sinne des § 156 StGB. Wer wissentlich eine fremde Leistung als eigene ausgibt, riskiert strafrechtliche Konsequenzen und den Verlust des akademischen Grades. Selbst unbeabsichtigte Textübereinstimmungen — etwa durch vergessene Anführungszeichen, fehlerhafte Paraphrasen oder übersehene Quellenangaben — können im Prüfungsbericht als Plagiat ausgewiesen werden und zu einer Nichtanerkennung der Arbeit führen.

Eine professionelle Plagiatsprüfung vor der Einreichung schützt vor diesem Szenario. Sie deckt unbeabsichtigte Übereinstimmungen auf, gibt Hinweise auf fehlende oder fehlerhafte Quellenangaben und liefert einen dokumentierten Nachweis, den Sie im Zweifelsfall Ihrer Prüfungskommission vorlegen können. Seit 2024 verlangen zahlreiche Hochschulen zusätzlich einen KI-Erkennungsbericht — wer nur auf Plagiat prüft, deckt nur die halbe Prüfungsrealität ab.

Infografik — Drei Gründe, warum eine Plagiatsprüfung vor der Abgabe einer Bachelorarbeit 2026 unverzichtbar ist: Schutz vor § 156 StGB, Erkennung unbeabsichtigter Übereinstimmungen und dokumentierter Nachweis

Welche Kriterien bei der Auswahl entscheiden

Nicht jede Plagiatsprüfung liefert dieselbe Erkennungsqualität. Professionelle Tools wie PlagAware oder Scribbr durchsuchen zwischen 70 und 99 Milliarden Quellen — kostenlose Alternativen kommen selten über eine Milliarde hinaus. Die Datenbankgröße allein reicht jedoch nicht aus: Entscheidend ist zusätzlich, ob das Tool Paraphrasen erkennt, also umformulierte Passagen, die den Originaltext sinngemäß wiedergeben, ohne ihn wörtlich zu kopieren. Gerade bei Bachelorarbeiten, in denen Studierende fremde Gedanken in eigenen Worten zusammenfassen, ist diese Funktion unverzichtbar.

Ein zweites Kriterium betrifft den Datenschutz: Tools mit Servern in Deutschland unterliegen der DSGVO und dürfen hochgeladene Texte nicht dauerhaft speichern oder an Dritte weitergeben. Bei US-amerikanischen Anbietern gelten andere Regelungen — wer seine unveröffentlichte Bachelorarbeit auf einen Server außerhalb der EU hochlädt, verliert im schlimmsten Fall die Kontrolle über das Dokument. Weitere relevante Kriterien sind die Prüfgeschwindigkeit, die Verfügbarkeit eines herunterladbaren Berichts, der Preis pro Normseite und die Frage, ob das Tool auch eine KI-Erkennung integriert.

Die 5 besten Plagiatsprüfungen für die Bachelorarbeit 2026 im Vergleich

Die folgende Gegenüberstellung zeigt die fünf Tools, die 2026 für Studierende im deutschsprachigen Raum am relevantesten sind. Die Angaben basieren auf den offiziellen Preisseiten der jeweiligen Anbieter (Stand Juli 2026) und eigener Recherche zu Datenbankumfang, Serverstandort und Zusatzfunktionen.

Kriterium PlagAware Scribbr (Turnitin) Copyleaks BachelorPrint Kostenlose Tools
Datenbankgröße 70 Mrd. Quellen 99,3 Mrd. Quellen + 8 Mio. Publikationen Milliarden (k. A. genaue Zahl) k. A. < 1 Mrd.
Preis (Bachelorarbeit ≈ 40 S.) 2,40–5,20 € 28,95 € pauschal ca. 13 €/Monat (Abo) ab 16,90 € pauschal 0 €
Paraphrasenerkennung Ja Ja (stark) Ja Teilweise Nein
KI-Erkennung integriert Nein Ja (AI-Detector) Ja (AI Content Detector) Nein Nein
Serverstandort Deutschland USA USA / Israel k. A. Unklar
DSGVO-konform Ja (DE-Server) Eingeschränkt Eingeschränkt k. A. Selten
Prüfzeit ca. 15 Min. ca. 10 Min. ca. 10 Min. variiert sofort
Kostenloser Test 10 Seiten gratis Score + 5 Quellen gratis Nein (nur Abo) Nein Ja (eingeschränkt)

PlagAware — der DSGVO-konforme Preissieger

PlagAware wird von über 20 deutschen Hochschulen eingesetzt — darunter die Universität Stuttgart, die Universität Konstanz, die DHBW, die IU und die FOM. Das Tool durchsucht rund 70 Milliarden Online-Dokumente und bietet eine solide Paraphrasenerkennung, die auch sinngemäß übernommene Passagen identifiziert. Die Abrechnung erfolgt über sogenannte ScanCredits: Ein ScanCredit entspricht einer Normseite (250 Wörter), die Kosten liegen je nach Paketgröße zwischen 0,06 und 0,13 Euro pro Seite. Für eine typische Bachelorarbeit von 40 Seiten fallen somit zwischen 2,40 und 5,20 Euro an — das günstigste professionelle Angebot im Markt. Die ersten 10 Seiten sind bei Neuregistrierung kostenlos. Alle Daten werden auf deutschen Servern verarbeitet und nach der Prüfung gelöscht. Eine integrierte KI-Erkennung bietet PlagAware allerdings nicht.

Scribbr — die größte Datenbank mit KI-Erkennung

Scribbr nutzt im Hintergrund die Turnitin-Datenbank und greift damit auf 99,3 Milliarden Internetquellen sowie 8 Millionen akademische Publikationen zu — die mit Abstand größte Quellenbasis im Markt. Die Plagiatsprüfung einer Bachelorarbeit (7.500–49.999 Wörter) kostet 28,95 Euro als Einmalzahlung, Arbeiten über 50.000 Wörter kosten 39,95 Euro. Scribbr bietet zusätzlich einen integrierten AI-Detector, der KI-generierte Passagen markiert — allerdings mit der Einschränkung, dass das vollständige KI-Modell nur für Englisch, Spanisch und Japanisch existiert. Für deutschsprachige Texte ist die KI-Erkennung weniger zuverlässig. Die Daten werden auf US-Servern verarbeitet, was den DSGVO-Schutz einschränkt. Eine kostenlose Vorschau mit Score und fünf Quellen ist verfügbar.

Copyleaks — mehrsprachige KI-Erkennung im Abo-Modell

Copyleaks bietet eine kombinierte Plagiats- und KI-Erkennung, die nach eigenen Angaben über 30 Sprachen abdeckt — darunter auch Deutsch. Das Tool kann verschiedene Sprachmodelle unterscheiden und erkennt sowohl direkt generierte als auch paraphrasierte KI-Texte. Der Preis liegt bei 13,99 USD pro Monat (ca. 13 Euro) im Jahresabo; eine Einzelprüfung ohne Abonnement ist nicht möglich. Die Server befinden sich in den USA und Israel, der Datenschutz entspricht somit nicht dem deutschen DSGVO-Standard. Für Studierende, die regelmäßig Texte prüfen müssen, kann das Abo-Modell sinnvoll sein — für eine einmalige Bachelorarbeitsprüfung ist es im Vergleich zu PlagAware oder Scribbr weniger wirtschaftlich.

BachelorPrint — die Plagiatsprüfung zum Druckservice

BachelorPrint richtet sich an Studierende, die ihre Abschlussarbeit drucken und binden lassen, und bietet die Plagiatsprüfung als Zusatzservice an. Die Preise beginnen bei 16,90 Euro für Arbeiten bis 8.000 Wörter. Details zur verwendeten Datenbank, zum Serverstandort und zur Paraphrasenerkennung werden auf der Website nicht transparent kommuniziert. Eine KI-Erkennung ist nicht enthalten. BachelorPrint eignet sich für Studierende, die ohnehin den Druckservice nutzen und die Plagiatsprüfung als bequemen Zusatz mitnehmen möchten — als eigenständiges Prüftool fehlt jedoch die nötige Transparenz.

Kostenlose Tools — nur für eine erste Orientierung

Tools wie DupliChecker, SmallSEOTools oder Quetext bieten kostenlose Plagiatsprüfungen mit einem Limit von 500 bis 1.000 Wörtern pro Durchgang. Die durchsuchten Datenbanken umfassen weniger als eine Milliarde Quellen, eine Paraphrasenerkennung fehlt durchweg und der Datenschutz ist in den meisten Fällen unklar. Für eine Bachelorarbeit von 10.000 bis 15.000 Wörtern müsste der Text in zahlreiche Einzeldurchläufe aufgeteilt werden — ein fehleranfälliger und zeitaufwendiger Prozess. Kostenlose Tools eignen sich allenfalls für einen groben Vorabcheck einzelner Absätze, nicht jedoch als alleinige Prüfung vor der Abgabe einer Abschlussarbeit.

Infografik — Vergleich der fünf besten Plagiatsprüfungen für die Bachelorarbeit 2026: Datenbankgröße und Preis von PlagAware, Scribbr, Copyleaks, BachelorPrint und kostenlosen Tools

Welche Plagiatssoftware nutzt Ihre Hochschule?

An deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind drei Systeme marktbeherrschend: Turnitin, Ouriginal (ehemals Urkund) und PlagAware. Die Verteilung variiert je nach Bundesland und Hochschultyp. Turnitin wird vor allem an großen Volluniversitäten eingesetzt — darunter die LMU München, die TU München und die Universität Heidelberg. Ouriginal findet sich häufig an Fachhochschulen und in lehramtsbezogenen Studiengängen. PlagAware wird von über 20 Hochschulen direkt lizenziert und ist besonders im süddeutschen Raum verbreitet.

Für Studierende hat diese Verteilung eine praktische Konsequenz: Wer vor der Abgabe dieselbe Software nutzt wie die eigene Hochschule, erhält vergleichbare Ergebnisse und kann Auffälligkeiten gezielt bereinigen. Die Information, welche Software Ihre Hochschule einsetzt, finden Sie in der Regel auf der Website des Prüfungsamts oder in den Hinweisen zur Abschlussarbeit. Ist das nicht der Fall, lohnt eine kurze Nachfrage beim betreuenden Lehrstuhl.

KI-Erkennung 2026 — warum ein Plagiatsreport allein nicht mehr reicht

Die klassische Plagiatsprüfung vergleicht einen eingereichten Text mit bestehenden Veröffentlichungen und Webseiten. Sie beantwortet die Frage: Wurde dieser Text oder Teile davon bereits anderswo publiziert? Die KI-Erkennung dagegen beantwortet eine grundlegend andere Frage: Wurde dieser Text wahrscheinlich von einem Sprachmodell wie ChatGPT, Gemini oder Claude erzeugt? Beide Prüfungen sind unabhängig voneinander — ein Text kann ein Plagiatsergebnis von 0 % aufweisen und trotzdem zu 90 % als KI-generiert eingestuft werden.

Seit 2024 haben zahlreiche deutsche Hochschulen begonnen, neben der Plagiatsprüfung auch KI-Erkennungstools einzusetzen. Turnitin hat seinen AI Writing Report in die bestehende Infrastruktur integriert, und viele Prüfungsordnungen verlangen mittlerweile eine explizite Erklärung zum Einsatz von KI-Hilfsmitteln. Wer seine Bachelorarbeit 2026 nur auf Plagiate prüft, deckt somit nur eine Hälfte der tatsächlichen Prüfungsrealität ab. Einen ausführlichen Überblick über die Funktionsweise, Grenzen und False-Positive-Raten der wichtigsten KI-Detektoren finden Sie in unserem Beitrag zur Turnitin KI-Erkennung bei Hausarbeiten.

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Schritt für Schritt: So prüfen Sie Ihre Bachelorarbeit vor der Abgabe

Eine strukturierte Prüfung vor der Einreichung minimiert das Risiko unerwünschter Befunde im offiziellen Report Ihrer Hochschule. Die folgenden sieben Schritte bilden einen vollständigen Ablauf, den Sie unabhängig vom gewählten Tool anwenden können.

Schritt 1: Quellenverzeichnis abgleichen

Prüfen Sie jede Quellenangabe in Ihrem Literaturverzeichnis gegen die Originalpublikation. Stimmen Autor, Titel, Erscheinungsjahr und DOI? Existiert die Quelle tatsächlich in einer wissenschaftlichen Datenbank wie Google Scholar, JSTOR oder SpringerLink? Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn KI-Tools zur Recherche eingesetzt wurden — Sprachmodelle neigen dazu, plausibel klingende, aber nicht existierende Literaturangaben zu erzeugen.

Schritt 2: Zitate und Paraphrasen kontrollieren

Gehen Sie jeden direkten Zitatblock durch: Sind Anführungszeichen korrekt gesetzt? Stimmen die Seitenangaben? Bei indirekten Zitaten prüfen Sie, ob die Paraphrase tatsächlich eine eigenständige Formulierung ist oder dem Original zu stark ähnelt. Fehlerhafte Paraphrasen gehören zu den häufigsten Plagiatsauslösern in Bachelorarbeiten.

Schritt 3: Plagiatsprüfung durchführen

Laden Sie das vollständige Dokument in ein professionelles Tool hoch — idealerweise in dasselbe System, das auch Ihre Hochschule einsetzt. Warten Sie das Ergebnis ab und analysieren Sie jeden markierten Textabschnitt einzeln. Ein Ähnlichkeitsscore von 10 bis 20 Prozent ist bei Bachelorarbeiten normal und bedeutet nicht automatisch ein Plagiat — entscheidend ist, ob die Übereinstimmungen korrekt zitiert wurden.

Schritt 4: KI-Erkennung durchführen

Führen Sie zusätzlich eine KI-Prüfung durch — etwa mit GPTZero, dem Scribbr AI-Detector oder Copyleaks. Analysieren Sie die markierten Passagen und überarbeiten Sie gegebenenfalls Abschnitte, die einen auffällig gleichmäßigen Stil oder generische Formulierungen aufweisen. Der Beitrag Kann man ChatGPT nachweisen? erklärt die Metriken Perplexity und Burstiness, anhand derer KI-Detektoren arbeiten.

Schritt 5: Auffällige Passagen überarbeiten

Überarbeiten Sie alle Stellen, die im Plagiats- oder KI-Bericht markiert wurden. Ergänzen Sie fehlende Quellenangaben, formulieren Sie zu eng an der Originalquelle liegende Paraphrasen um und sorgen Sie für eine natürliche stilistische Variation in Ihrem Text.

Schritt 6: Zweite Prüfung durchführen

Führen Sie nach der Überarbeitung eine erneute Prüfung durch. Bei PlagAware können Sie hierfür die kostenlose Versions-Plagiatsprüfung nutzen, die ohne zusätzliche ScanCredits auskommt. Dieser zweite Durchlauf bestätigt, dass alle Korrekturen wirksam sind.

Schritt 7: Berichte speichern und der Arbeit beilegen

Laden Sie den Plagiatsbericht und — falls vorhanden — den KI-Erkennungsbericht als PDF herunter und speichern Sie beide Dokumente. Manche Hochschulen erlauben oder erwarten die Beifügung des Prüfberichts; in jedem Fall dient er als dokumentierter Nachweis Ihrer Sorgfalt.

Infografik — Sieben Schritte zur Plagiatsprüfung und KI-Erkennung einer Bachelorarbeit vor der Abgabe: vom Quellenabgleich bis zum Speichern der Berichte

Was kostet die Plagiatsprüfung einer Bachelorarbeit?

Die Kosten variieren stark — von unter 3 Euro bis knapp 40 Euro für eine typische Bachelorarbeit von 10.000 bis 12.000 Wörtern (ca. 40 Normseiten). Die folgende Übersicht zeigt die konkreten Kosten pro Anbieter, berechnet für eine Arbeit mit 40 Normseiten.

Anbieter Preismodell Kosten (40 Seiten) KI-Erkennung inklusive
PlagAware (Paket S) 0,13 € / Seite (100 Credits à 12,90 €) 5,20 € Nein
PlagAware (Paket L) 0,08 € / Seite (500 Credits à 39,90 €) 3,20 € Nein
Scribbr Pauschal (7.500–49.999 Wörter) 28,95 € Ja (AI-Detector)
Copyleaks 13,99 USD / Monat (Abo) ca. 13 € Ja
BachelorPrint Pauschal ab 16,90 € Nein
KASL (im Festpreis enthalten) Festpreis pro Arbeit 0 € (in 100 € Bachelorarbeit enthalten) Ja (PlagAware + GPTZero)

Die wirtschaftlichste Option für eine reine Plagiatsprüfung ist PlagAware mit Kosten ab 2,40 Euro. Wer zusätzlich eine KI-Erkennung benötigt, muss entweder Scribbr (28,95 Euro) oder Copyleaks (ca. 13 Euro im Abo) nutzen — oder eine Kombination aus PlagAware und dem kostenlosen GPTZero. Bei KASL sind beide Berichte bereits im Festpreis enthalten — eine separate Prüfung entfällt.

KASL — Plagiatsprüfung und KI-Report im Festpreis

Wer nicht nur die Prüfung, sondern die gesamte akademische Arbeit benötigt, findet bei KASL (KI Arbeit Schreiben Lassen) eine Alternative zum klassischen Ghostwriting-Modell. KASL erstellt vollständige wissenschaftliche Arbeiten — von der Hausarbeit bis zur Masterarbeit — mithilfe eines spezialisierten KI-Systems, das auf akademisches Schreiben optimiert ist. Jede Arbeit enthält eine Literaturrecherche in über 20 Fachdatenbanken, korrekte Quellenangaben mit DOI-Nachweis, Formatierung nach den Vorgaben Ihrer Hochschule und den gewünschten Zitierstil.

Entscheidend für das Thema dieses Beitrags: Jede fertige Arbeit wird automatisch mit einem unabhängigen PlagAware-Plagiatsbericht und einem GPTZero-KI-Erkennungsbericht geliefert — beide im Festpreis enthalten. Eine separate Plagiatsprüfung nach der Lieferung ist damit überflüssig. Die Preise gelten für alle Fachbereiche identisch und die erste vollständige Version steht innerhalb von 4 bis 6 Stunden bereit. Eine kostenlose Demo zeigt vorab, was Sie erwartet — die Zahlung erfolgt erst danach.

Arbeitstyp Umfang Preis (einmalig) Bearbeitungszeit
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Ähnlichkeitsscore richtig interpretieren — wann wird es kritisch?

Ein häufiges Missverständnis unter Studierenden: Ein Ähnlichkeitsscore von 15 % bedeutet nicht, dass 15 % der Arbeit plagiiert sind. Der Score gibt lediglich an, welcher Anteil des Textes Übereinstimmungen mit Quellen in der Datenbank aufweist — darunter fallen auch korrekt zitierte Passagen, gängige Fachbegriffe und allgemeinsprachliche Wendungen. Eine Bachelorarbeit mit einem Score von 10 bis 20 Prozent liegt im Normalbereich, sofern die übereinstimmenden Stellen ordnungsgemäß belegt sind.

Kritisch wird es, wenn der Score über 25 Prozent liegt und die markierten Passagen nicht auf korrekte Zitate zurückzuführen sind — oder wenn zusammenhängende Textblöcke von mehreren hundert Wörtern einer einzelnen Quelle zugeordnet werden, ohne dass diese als direktes Zitat gekennzeichnet ist. In solchen Fällen empfiehlt sich eine gezielte Überarbeitung der betroffenen Abschnitte vor der Einreichung.

Datenschutz bei der Plagiatsprüfung — wo landen Ihre Daten?

Eine Bachelorarbeit ist ein unveröffentlichtes Originalwerk — und sollte vor der offiziellen Einreichung nicht auf Servern landen, deren Datenschutzrichtlinien unklar sind. PlagAware verarbeitet alle Daten auf deutschen Servern und löscht hochgeladene Texte nach der Prüfung vollständig. Scribbr speichert Dokumente nach eigenen Angaben 30 Tage auf US-Servern, bietet aber eine manuelle Sofortlöschung an. Bei Copyleaks müssen Nutzer den Kundensupport kontaktieren, um Dokumente aus der Datenbank entfernen zu lassen.

Kostenlose Tools stellen das größte Risiko dar: Viele geben in ihren Datenschutzerklärungen keine klare Auskunft darüber, ob hochgeladene Texte gespeichert, für das Training von KI-Modellen genutzt oder an Dritte weitergegeben werden. Für unveröffentlichte akademische Arbeiten empfiehlt sich daher grundsätzlich ein Anbieter mit transparenten Datenschutzrichtlinien und idealerweise EU-basierter Serverinfrastruktur.

Datenschutz bei der Plagiatsprüfung — DSGVO-Symbol auf einem Laptopbildschirm mit EU- und Deutschlandflagge im Hintergrund

Fazit: die richtige Plagiatsprüfung für Ihre Bachelorarbeit

Für eine Bachelorarbeit im deutschsprachigen Raum ergeben sich 2026 drei sinnvolle Strategien: Wer ausschließlich eine Plagiatsprüfung mit maximalem Datenschutz zum niedrigsten Preis sucht, ist mit PlagAware ab 2,40 Euro optimal bedient. Wer zusätzlich eine KI-Erkennung benötigt und bereit ist, 28,95 Euro zu investieren, erhält bei Scribbr die größte Datenbank mit integriertem AI-Detector — allerdings auf US-Servern. Die wirtschaftlichste Kombination beider Prüfungen bietet die Variante PlagAware plus kostenloser GPTZero-Check.

Wer hingegen nicht nur die Prüfung, sondern eine vollständige, wissenschaftlich fundierte Bachelorarbeit mit beiden Reports im Festpreis benötigt, findet bei KASL eine transparente Alternative: 100 Euro für bis zu 40 Seiten, fertig in 4 bis 6 Stunden, inklusive PlagAware-Plagiatsbericht und GPTZero-KI-Report — ohne Zusatzkosten und mit kostenloser Demo vor der Zahlung.

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Häufige Fragen zur Plagiatsprüfung bei Bachelorarbeiten

Die Kosten hängen vom Anbieter ab. PlagAware ist mit 2,40 bis 5,20 Euro für 40 Seiten die günstigste professionelle Option. Scribbr kostet 28,95 Euro pauschal, BachelorPrint ab 16,90 Euro. Bei KASL ist die Plagiatsprüfung mit PlagAware im Festpreis von 100 Euro für die gesamte Bachelorarbeit bereits enthalten.

Die drei verbreitetsten Systeme sind Turnitin, Ouriginal (ehemals Urkund) und PlagAware. Turnitin wird vor allem an großen Volluniversitäten eingesetzt, PlagAware an über 20 Hochschulen im deutschsprachigen Raum und Ouriginal häufig an Fachhochschulen.

Nein. Kostenlose Tools durchsuchen weniger als eine Milliarde Quellen, bieten keine Paraphrasenerkennung und haben oft unklare Datenschutzrichtlinien. Für eine Bachelorarbeit sollten Sie ein professionelles Tool mit mindestens 70 Milliarden Quellen und einem herunterladbaren Prüfbericht verwenden.

Ein Score von 15 Prozent bedeutet, dass 15 Prozent des Textes Übereinstimmungen mit der Datenbank aufweisen — das sind nicht automatisch Plagiate. Korrekt zitierte Passagen, gängige Fachbegriffe und Standardformulierungen fließen in den Score ein. Werte zwischen 10 und 20 Prozent gelten bei Bachelorarbeiten als normal.

Nein — die klassische Plagiatsprüfung vergleicht Text nur mit bereits veröffentlichten Quellen. Für die KI-Erkennung sind separate Tools nötig, etwa der Scribbr AI-Detector, GPTZero oder Copyleaks. PlagAware und BachelorPrint bieten keine integrierte KI-Erkennung.

Ja, das ist eine empfehlenswerte und kostengünstige Strategie. PlagAware prüft auf Plagiate (ab 2,40 Euro für 40 Seiten), GPTZero bietet eine kostenlose KI-Erkennung mit Zeichenbegrenzung. Zusammen decken beide Prüfungen die aktuelle Hochschulrealität ab.

Das hängt vom Anbieter ab. PlagAware löscht hochgeladene Texte nach der Prüfung von den deutschen Servern. Scribbr speichert Dokumente 30 Tage auf US-Servern, bietet aber eine manuelle Sofortlöschung. Bei Copyleaks muss die Löschung über den Kundensupport beantragt werden.

Führen Sie die Plagiatsprüfung nach dem Lektorat und der finalen Formatierung durch — also auf der Version, die tatsächlich eingereicht wird. Änderungen nach der Prüfung können neue Übereinstimmungen erzeugen, die im ursprünglichen Report nicht erfasst waren.

Ja. Jede bei KASL bestellte Arbeit — ob Hausarbeit (70 Euro), Bachelorarbeit (100 Euro) oder Masterarbeit (120 Euro) — wird mit einem PlagAware-Plagiatsbericht und einem GPTZero-KI-Erkennungsbericht geliefert. Beide Reports sind im Festpreis enthalten, eine separate Buchung ist nicht nötig.

Ja, die Nutzung einer Plagiatsprüfung vor der Abgabe ist vollkommen legal und sogar empfehlenswert. Sie dient der Qualitätssicherung und dem Schutz vor unbeabsichtigten Verstößen gegen die Eigenständigkeitserklärung.

Dr. Laura Steinbach

Über die Autorin: Dr. Laura Steinbach ist Wissenschaftliche Leiterin bei KASL. Sie promovierte im Bereich Schreibdidaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin und betreute über 400 Abschlussarbeiten als Zweitgutachterin.